#2: Vor dem Fenster explodiert Paris
In dieser Folge sprechen Bettina Steiner und Anne-Catherine Simon über Négar Djavadis Roman "Die Arena", Ilya Kaminskys "Republik der Taubheit" und ein Überraschungsbuch.
In dieser Folge sprechen Bettina Steiner und Anne-Catherine Simon über Négar Djavadis Roman "Die Arena", Ilya Kaminskys "Republik der Taubheit" und ein Überraschungsbuch.
Das ist die erste Folge des neuen Literatur-Podcasts "Bücherei". Diesmal besprechen Bettina Steiner und Anne-Catherine Simon den neuen Roman von Sibylle Berg, Natascha Wodins Buch "Sie kam aus Mariupol" und Mariana Enriquez Roman "Unser Teil der Nacht".
Günther Haller, Geschichtsexperte und ehemaliger Leiter des Archivs der "Presse", widmet sich in seinem neuen Buch "Café Untergang" vier Diktatoren, die höchstwahrscheinlich alle im Jahr 1913 eine Zeit in Wien verbracht haben: Hitler, Lenin, Trotzki und Tito.
Günther Haller erzählt im Podcast mit Anna Wallner von der Stadt Wien im Jahr 1913 und den Spuren, die die vier Herren des Grauens hier hinterlassen haben.
Womöglich werde unterschätzt, welche konstitutive, mitunter fatale Rolle das Erwecken von Hoffnungen für die Beziehungen und das Zusammenleben von Menschen spiele, hielt Konrad Paul Liessmann in seinem Eröffnungsvortrag zum diesjährigen Philosophicum Lech fest. Der Titel: "Alles wird gut". Liessmann nähert sich diesem vielschichtigen, menschlichen Wesenszug mit einem Überblick aus der Perspektive der Vernunft.
Es wird ein bisschen schlechter. Das trifft ganz gut den Zustand der österreichischen Schulen. Autor und Lehrer Hannes Eichsteininger über das Schicksal einer Lehrerin, deren qualitätsvolle Arbeit dem Schulleiter und Kollegen lästig wurde.
Als Franz Joseph der Stadt die Kaiserbrunnquelle schenkte, schien die Utopie, ganz Wien mit Quellwasser zu versorgen, Realität zu werden. Autor und Historiker Peter Payer über die Geschichte dieses bemerkenswerten Projektes.
Wie steht es um das Benehmen? Gab es früher klare Richtlinien scheinen diese heute zu verschwimmen. Autorin Ana Marwan meint ein moderner Disput ist wie ein Schachspiel, bei dem man nicht nur die Regeln auswendig lernen muss, sondern jeden einzelnen Zug.
Anders als dem Opfer eines tödlichen Infarkts bleibt Krebspatienten meist Zeit, über ihren Zustand nachzudenken. Simon Sahner mit einem Essay über die Krankheit, die mittlerweile fast jeden direkt oder indirekt betrifft.
Ohne seltene Erden gibt es keinen ökologischen Wandel, doch ihr Abbau ruiniert ganze Landstriche. Bis vor Kurzem hat man ihn deshalb gern China überlassen, doch jetzt ist ein Kampf um kritische Rohstoffe entstanden. Autor und Rektor Misha Glenny über den Wert von Lithium, Mangan und Co.
Weshalb sind all diese mühsamen Reisen, die einem so viel Energie und Nerven abverlangen, trotzdem erholsam? Autorin Daniela Chana vertieft sich literarisch in die unzähligen Facetten des Urlaubens und der Freizeitgestaltung.